The Ivy Years – solange wir schweigen

Rezension zu „The Ivy Yeard – solange wir schweigen“

Autor: Sarins Bowen

Verlag: LYX

Preis: 12,90

ISBN: 978-3-7363-0806-0

 

Inhalt: 

Michael Graham ist geschockt, als er erfährt, dass das neueste Mitglied seines Eishockeyteams ausgerechnet John Rikker ist – der Einzige, der Michaels größtes Geheimnis kennt. Michael weiß augenblicklich, dass für ihn nun alles auf dem Spiel steht, was er sich am Harkness College aufgebaut hat. Aber sein Plan, John wenigstens abseits des Spielfelds aus dem Weg zu gehen, gestaltet sich schwieriger als gedacht. Denn auch nach all den Jahren kann John mit einem einzigen Lächeln seine Welt aus den Angeln heben …

Meinung: 

Ich muss ehrlich sagen, dass ich diesen Teiö nicht ganz so stark finde wie den vorherigen.

Positiv möchte ich hierbei auf jeden Fall anmerken, dass die Persönlichkeiten sehr schön durch gekommen sind. Ich finde die Entwicklung besonders bei Michael Graham auch sehr schön dargestellt. Auch seinen inneren Kampf seiner Sexualität in Bezug auf seinen Wünschen und dem, was die Gesellschaft über ihn denken könnte, fand ich sehr gut umgesetzt. Zu dem kommen immer mal wieder Chaskter aus den vorherigen Bänden vor, die mit jeweiligen Story in dieser verstrickt sind, das ist schon schön gemacht worden. Außerdem ist der Schreibstil sehr leicht und man kann es gut und schnell durchlesen.

Deshalb leidet aber darunter die Tiefe. Die hat mir etwas gefehlt, aber es scheint ein allgemeines „Problem“ zu sein, dass ich bei dieser Autorin habe. Hinzu kommt, dass diese Geschichte dazu neigt, teilweise vor sich „hin zu plätschern“… dies fällt besonders auf, wenn man den zweiten Teil dieser unabhängigen Reihe gelesen hat, in dem das Potential wesentlich besser genutzt wurde. Ich finde nämlich bei diesem Band, dass – ohne zu spoilern – einige Reaktionen bestimmter Leute besser beschrieben (oder überhaupt beschrieben) werden sollten. Das finde ich etwas schade.

Dennoch muss ich zusammenfassend sagen, bereue ich es nicht, dieses Buch gelesen zu haben. Es war echt schön den Protagonisten bei ihrer Entwicklung und den Gefühlen zu zuschauen. Man kann dieses Buch empfehlen, es ist zwar leichte Lektüre, aber es ist auch ein Jugendbuch! Das sollte ich auch berücksichtigen. Es ist ein gutes Buch für zwischendurch. Und wer Sarina Bowen kennt und ihren Schreibstil mag, sollte es definitiv lesen! Da es aber, aufgrund des nicht ganz genutzten Potentials und des Schreibstils, nicht ganz mit dem zweiten Teil mithalten kann, bekommt es folgende Bewertung.

Bewertung: 3,5 / 5

Band 1:

The Ivy Years – Bevor wir fallen

Band 2:

The Ivy years – Was wir verbergen

 

Palace of Fire – Die Kämpferin

Rezension zu „Palace of Fire – die Kämpferin“

Autor: C. E. Bernhard

Verlag: Penhsligon

Seiten: 512

Preis: 14,00 Euro

ISBN: 978-3-7645-3198-0

Inhalt:

“Rea wagt das Unmögliche: Sie kehrt an der Seite von Prinz Robin nach London zurück – in das Land, in dem Magdalenen wie sie gefürchtet, gejagt und ausgelöscht werden. Doch Rea hat Robins Antrag, seine Frau und damit Königin von England zu werden, abgelehnt: Eine Zukunft mit ihm ist für sie undenkbar, wenn sie ihre wahre Identität geheimhalten muss. Außerdem hat Madame Hiver, die zwielichtige Verschwörerin am französischen Hof, Rea zu einem unheilvollen Pakt gezwungen. Doch dann taucht Robin unter und wird zum Gesetzlosen. Wird er sein Reich, seine Macht und seine Krone aufs Spiel setzen, um für Rea und die Freiheit zu kämpfen?“

Meinung:

Ich werde nun nicht so Biel zum Inhalt sagen, und mich versuchen kurz zu fassen! Es ist das Ende einer einzigartigen Fantasie Buchreihe! Die Idee ist super und man wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht  und vor allem wie es endet!

Die Autorin hat einen schönen Schreibstil, der sehr detailgetreu ist – manchmal etwas zu sehr. Dass ist aber Geschmacksache…Ich für meinen Teil fand es teilweise etwas langgezogen … man braucht also manchmal einen längeren Atem…

Als positiv finde ich die  Entwicklungen der einzelnen Personen und die Beziehungen untereinander. Wobei es mir im zweiten Teil noch besser gefallen hat, da man bessere Entwicklungen sehen konnte. Im dritten Teil ist mir rea, die Hauptperson,nachmalen etwas fremd geworden durch diese Entwicklung…

Auserdem finde ich das Ende persönlich nicht so gelungen. Dabei hat sich gerade zum Ende eine furchtbar gute Spannung aufgebaut und die Autorin hat es geschafft, einen sehr in den Bann zu ziehen. Aber ich mag ( Vorsicht Spoiler) keine offenen Enden… ich hätte echt gerne einen schlussstrich darunter gezogen. So sind aber sehr viele Fragen offen geblieben, auf die ich teilweise sehr gebannt hatte, die Antworten zu erfahren.

Alles in allem finde ich es aber dennoch eine gute Leistung, da es überwiegend fesselnd ist und eine tolle bis dato einzigartige Welt geschaffen hat. Es ist eine super Idee und erfrischend anders! Auserdem sind mir hauptsächlichen Charaktere alle – bis rea am Ende – sehr ans Herz gewachsen.  Durch die teilweise langatmigen Kapitel und den anderen Kritikpunkte komme ich gerade noch so auf folgende Bewertung.

Bewertung: 4/5

 

 

Palace of Silk – Die Verräterin

Rezension zu „Palace of Silk – Die Verräterin“

Autor: C. E. Bernhard

Verlag: penhaligon

Seiten: 448

Preis: 14, 00 Euro

ISBN: 978-3764531973

 

Einführung:

Die Intrigen aus London setzen sich in Paris fort – obwohl Rea so sehr gehofft hatte, hier ein neues Leben anfangen zu können. Nachdem Sie von einer Unbekannten in paris gejagt wird, und am französischen Hof von der mysteriösen Madame Hiver stets Im Auge behalten wird, beginnt ihre Welt sich wieder zu schnell zu drehen. Zu dem kommt der englische Kronprinz ebenfalls nach Paris. Rea denkt, er sei wegen ihr hier. Dabei soll er die Hand um Ninon der französischen Prinzessin anhalten.

Zusätzlich entstehen Proteste, und auch in dem freien Frankreich beginnt es, dass Magdalenen ausgegrenzt und angegriffen werden … wird Rea teil dieser Demonstrationen…?

 

Meinung:

Es ist der zweite Teil dieser Reihe, und ist ein super Anschluss. Nomalerweise ist der zweite Teil immer etwas schwächer als der Erste (meiner Meinung nach), aber das kann ich – zum Glück – hier nicht behaupten! Ich liebe diese Welt und die Entwicklung der Personen und die Beziehungen untereinander. Zudem offenbart dieses Buch viele Geheimnisse und besitzt viele Wendungen, die es einfach toll machen. Ich hatte deshalb sehr viel Spaß beim lesen und mochte es kaum weglegen.

Nur empfand ich die Kapitel teilweise etwas zu lang und die Geschichte teilweise etwas zu langegezogen. Dennoch ist es nur ein kleiner Makel, und wird sicher von jedem auch anders aufgenomen.

Zudem habe ich die Charaktere schnell in mein Herz geschlossen, und man freut sich total auf den dritte Teil! Der dirtte Teil, Palace of Fire, ist dann auch der Letzte. Ich finde, dass die Autorin sehr kreativ war, auch was gerade die Beschreibung des Geistes der jewweiligen menschen betrifft. So eine Story an sich habe ich bisher noch nicht vorher gesehen.

Ich finde dieses Buch sehr gut gelungen und ist ein super Anschluss an den ersten Teil. Besonders da ich sowas thematisch noch nicht gelesen oder gesehen habe, finde ich das sehr erfrischend, und ist eine klare Leseempfehlung!

Bewertung: 4,75 / 5

Das Gold der Krähen

Rezension zu „Das Gold der Krähen“

Titel: Das Gold der Krähen

Autor: Leigh Bardugo

Verlag: KNAUR

Seiten: 592

Preis: 16,99 Euro

ISBN: 978-3-426-65449-1

Einführung:

Die Geschichte über die sechs Helden, die unterschiedlicher nicht sein könnten, geht weiter! Ein Meisterdieb, der jedes Schloss knacken kann, eine Spionin, die das Phantom genannt wird, und unbemerkt wie ein Schatten beinahe jeden erdenklichen Ort erreicht. Ein (zu unrecht) Verurteilter mit sehr viel Kraft und Durst nach Rache, eine Magierin, die andere Menschen damit manipulieren kann, ein Scharfschütze mit einem Hang zu Glücksspielen und ein reicher Ausreißer, der sehr gut mit chemischem Sprengtoff umzugehen weiß.

Die Geschichte gehte weiter …. statt einer Belohnung, wird die Gruppe verraten, und das Phantom Inej wird dabei entführt. Der Meisterdieb Kaz Brekker zieht mit den restlichen Krähen zurück nach Ketterdam, um Inej zu befreien. Doch nach jedem Erfolg geschieht ein weiter Misserfolg und die Krähen verstricken sich immer weiter und tiefer in Probleme, so dass am Ende jeder sich gegen sie zu wenden scheint … und das Ende aussichtslos zu sein scheint – selbst für Kaz Brekker, der sonst immer eine Lösung hat….

Meinung:

Es ist eine gute Fortsetzung des ersten Bandes. Meines Erachtens sogar noch etwas besser als der erste Teil, was eher selten ist, finde ich …

Ich finde den Schreibstil besonders schön und flüssig, und man fühlt sich super in die neu erschaffene Welt hinein versetzt. Es ist alles sehr gut beschrieben. Auch die Charakterentwicklung ist sehr gut gelungen, und war sehr interessant mitzuverfolgen wie es sich alles entwicklelt. Damit verbunden meine ich unter anderem auch die Zwischenmenschlichen Beziehungen, die sich im Laufe dieses Buches entwicklen – auch eine homosexuelle Beziehung – womit ich nicht wirklich gerechnet hatte, obwohl ich im ersten Teil ein paar Andeutungen gelesen hatte. Besonders die Entwicklung von Kaz Brekker, der sehr durch seine Kindheit verstört ist, ist besonders interessant gewesen.

Zu den jeweiligen Entwicklungen, gab es immer wieder häppchenweise Informationen aus der Vergangenheit der jeweiligen Charakter, aus dessen Sicht gerade geschrieben worden ist. Diese multiple Sichtweise wiederum hat mir besonders gut gefallen, muss man aber mögen. Man hat dadurch aber auch schnell gemerkt, dass jeder Charakter so seine Zweifel, Ängste und Probleme hat- man hat somit die Charakter echt gut kennen gelernt.

Negativ anzumerken ist allerdings das Ende: es erscheint mir zu abrupt, und ich hätte mir gewünscht, dass es mehr „angerundet“ ist. Man hat das Gefühl, es ist nicht alles geklärt und man möchte einen Schlussstrich haben. Es ist nämlich kein ganz offenes, aber auch kein geschlossenes Ende – sondern irgendetwas dazwischen! Dies finde ich etwas schade.

Gut fand ich, dass Kaz Brekker, der immer jedes Problem zu lösen scheint, dieses mal nicht so leicht davon kam, sondern die Situation immer weiter verschlimmerte. Das wiederum kam dem Spannungsbogen zu Gute, so dass man echt gerne weiter gelesen hat.

Abschließend muss ich nun sagen, dass ich dieses Buch definitiv weiter empfehlen muss! Es ist wirklich sehr gut gelungen und endlich mal wieder ein tolles Fantasybuch! Ich hoffe so sehr, dass es verfilmt wird, es hat nämlich echt Potential!

Bewertung 4,75 / 5

They both die at the end

Rezension zu „They both die at the end“

Autor: Adam Silvera

Verlag: Simon & Schuster Books for Young Readers

Seiten: 384

Preis: 7,89 (Taschenbuch)

ISBN: 978-1-4711-6620-4

Einführung:

Zwei Jungs, Mateo und Rufus, die unterschiedlicher nicht sein könnten, erhalten im Laufe desselben Abends jeweils einen Anruf von dem Death-Cast – sie werden in den näcsten 24 Stunden sterben! Für diese Menschen gibt es eine App: Der letzte Freund. Durch diese App treffen sich die beiden und (er)leben gemeinsam ihren letzten Tag in ihrem Leben miteinander….

Meinung: Was vielleicht auf dem ersten Blick recht langweilig wirken mag, da unteranderem das Ende des Buches bereits im Titel verraten wird, hat die Geschichte mich dennoch sehr gefesselt und mitgerissen. Adam Silvera hat es geschafft, eine realistische Science-Fiction-Welt zu erschaffen, die unserer sehr ähnelt. Deshalb habe ich mir selbst die Frage gestellt: Was würde ich machen, wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte …

Man hat sich sehr schnell an die Protagonisten gewöhnt und diese ins Herz geschlossen. Das hat das Ganze am Ende dann auch noch schwerer gemacht … Der Schreibstil ist sehr schön und relativ leichtes Englisch, würde ich sagen. Ich habe alles verstanden, und habe sonst nie auf englisch gelesen.

Ich finde es besonders gut, dass neben den beiden Geschichten der Hauptcharaktere noch weitere abliefen. Die Geschichten sind alle untereinander verkettet und beeinflussen das Sterben einige Charaktere. Etwas kritisch anzumerken ist, dass es eventuell etwas zu viel geworden ist, und der Beginn vieler Kapitel gleich ist. Zudem gibt es noch eine kleine Love-Story, die meiner Meinung nach hätte etwas mehr ausgearbeitet werden können, oder stattdessen hätte weggelassen werden können. Positiv finde ich die Zitate zwischendurch, die das Leben sehr gut beschreiben

Dennoch ist dieses Buch sehr empfehlenswert – es nimmt einen mit, bringt einen zum Lächeln und Weinen, und lässt einen das eigene Leben sogar reflektieren. Es zeigt, was wichtig im Leben ist, und worauf es ankommt, lässt dabei allerdings noch wichtigen Interpretationsfreiraum. Abschließen möchte ich diesen Text mit folgendem Zitat: „A ship in harbor is safe, but that is not what ships are built for“ – John A. Shedd

Ich gebe dem Buch insgesamt folgende Bewertung:

 

Bewertung: 4,5 / 5

The Ivy years – Was wir verbergen

Rezension zu „The Ivy years – was wir verbergen“

Autor: Sarina Bowen

Verlag: LYX

Preis: 12,90 Euro

ISBN: 978-3-7363-0787-2

 

Einführung: Scarlet Crowley begegnet an ihrem ersten Tag des Harkness College den gutaussehenden Bridger McCaulley – und es herrscht sofort eine Spannung zwischen Ihnen. Und sie kommen sich immer näher – mit jedem Blick, jeder Berührung, und es fällt ihnen schwer zu widerstehen. Dabei verbergen beide jeweils ein Geheimnis, welches niemals an die Öffentlichkeit gearaten darf, oder an den jweils anderen! Andernfalls steht nicht nur ihr Studium auf dem Spiel, sondern es könnte jeweils das Leben völlig zerstören….

Meinung:  Die Autorin schafft es auch hier mitten in der Story anzufangen, was ich besonders gut finde. Auch die Geheimnisse von Scarlet und Bridger, die beide jeweils versuchen vor dem anderen geheim zu halten, sind sehr brisant und bieten sehr guten Stoff um eine Story spannend zu gestalten. Die Charaktere sind sehr gut ausgeschmückt, und kommen sehr sympathisch rüber – man fühlt mit ihnen. Ich habe mich deshalb gut in die Rolle von Scarlet, aber auch in die von Bridger hinein setzen können.

Ich finde es auch sehr gut, dass die Story immer wieder zwischen diesen beiden Protagonisten wechselt – wie im ersten Band. Ebenso erfreulich war, dass die Hauptcharaktere aus Band 1 in Band zwei auftauchten, wie es Bridger in Band eins tat. Man kann den zweiten Ban zwar unabhängig von Band 1 lesen, aber es war dennoch schön, die anderen beiden „wiederzusehen“.

Negativ ist anzumerken, dass die Story zu Beginn nicht so sehr in die Tiefe geht und das ganze Potential nicht ausgeschöpft worden ist. Die Handlung plätscherte so vor sich her …. und es wurde relativ schnell langweilig. Allerdings werden die Sexszenen ausführlicher beschrieben. Erst ungerfähr nach der Hälfte nahm dann die Geschichte rictig Fahrt auf, so dass die Autorin glücklicherweise das Potential genutzt hat und es richtig spannend wurde. Denn die beiden Geheimnisse der Protagonisten bieten super Zündstoff …. Damit ist dann auch etwas mehr Tiefe erzeugt und das vorhandene Potential genutzt worden.

Abschließend möchte ich sagen, dass dieses Buch gut ist und man es lesen sollte! Vor allem, wenn einem der erste Band bereits gefallen hat, wird man den zweiten Teil ebenfalls mögen. Das gute Ergebnis hat das Buch definitiv noch durch die spannenden Wendungen ab Mitte des Buches erhalten.

 

Bewertung: 4 / 5

 

 

 

Closer

Rezension zu „Closer“

Autor: Ina Taus

Verlag: BoD – Books on Demand

Preis: 12,99 Euro

ISBN: 978-3-744-89296-4

 

Einführung:

Es ist egal, wen du liebst. Solange du es von ganzem Herzen tust.
Der 18-jährige Mason hat alles, was er will: eine tolle Freundin, einen besten Kumpel, einen Freundeskreis, mit dem man richtig gut feiern kann, und nächstes Jahr geht es endlich aufs College. Vor ihm liegt ein Sommer voller Partys am Strand und fauler Nachmittage am Pool. Doch alles gerät ins Wanken, als Jackson in die Kleinstadt Naples in Florida zieht. Der Neue ist so geheimnisvoll wie anziehend, und plötzlich weiß Mason nicht mehr, was er denken geschweige denn fühlen soll. Er liebt doch Emily! Oder? Warum fühlt er sich zu Jackson, einem Kerl, so wahnsinnig hingezogen? Mason stürzt in ein Gefühlschaos, aus dem ihn anscheinend nur eine Person retten kann: Jackson.

Meinung:

Die Autorin hat es meiner Meinung nach gut geschafft, die Charaktere heraus zu arbeiten. Besonders Mason wirkt fürsorglich und liebevoll, aber auch mutig. Er wollte niemanden verletzen und hat versucht dementsprechend zu handeln. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch die anderen Charaktere waren super beschrieben worden, so dass mir alle ans Herz gewachsen sind.

Die Entwicklung von Mason hinsichtlich des Coming-Outs ist für mich sehr schön beschrieben worden. Mason ist ein anständiger junger Mann, der niemandem weh tun will und hat dabei innere Konflikte – zumal er auch noch mit seiner Freundin zusammen gewesen ist – die ihm das Leben echt schwer gemacht haben. Es war total spannend in die Gedanken- und Gefühlswelt von Mason einzutauchen. Ich habe echt gut mitfühlen können. Außerdem gab es stellenweise Wendungen, die mich postitv überrascht hatten, und welche, bei denen ich lachen musste.

Der Schreibstil von Ina Taus hat mir echt gut gefallen. Man hatte die Möglichkeit wirklich darin einzutauchen, und vieles mitzuerleben. Er war leicht und flüssig. Zusätzlich haben die weiteren Geschichten der Nebencharakter die Geschichte noch interessanter gemacht, wei man damit begann, auch mit denen mitzufühlen.

Was ich persönlich nicht ganz so gelungen finde, ist, dass die Story stellenweise entweder etwas zu kurz kam, oder auch gefühlt etwas zu sehr in die Länge gezogen wurde. Somit gab es beispielsweise immer wieder ein nähe kommen und ein abstoßen, was wahrscheinlich die chaotische Gefühlswelt von Mason unterstreichen sollte – nur war es für meinen Geschmack etwas zu oft wiederholt.  Zudem hat die Story teilweise vor sich dahin geplätschert …

Abschließend muss ich aber dennoch sagen, dass dieses Buch super ist! Besonders die Bedeutung von Freundschaft und Zusammenhalt ist sehr schön herüber gekommen – insbesondere nochmal durch den Epilog hervorgehoben – aber eben auch die Komplikationen eines Outing… Diese verschiedenen Phasen, oder Stufen hat Ina sehr schön verdeutlicht.

Also: Jeder der Gay Romance liest, oder damit anfangen möchte, sollte dieses Buch lesen!

Bewertung: 4 / 5

The Ivy Years – Bevor wir fallen

Rezension zu „The Ivy Years – Bevor wir fallen“

Autor: Sarina Bowen

Verlag: LYX

Preis: 12,90 Euro

ISBN: 978-3-73630786-5

 

Einführung:

Die Hauptperson Corey Callahan sitzt wegen eines Sportunfalls im Rollstuhl und beginnt ihr Stuidum in einem alten College mit Namen, dem Harkness College.  Sie wohnt dort auf dem Campus in einem barrierefreien Wohnheim, während im Zimmer gegenüber ein gutaussehender Sportler wohnt – Adam Hartley, welcher wegen eines Beinbruchs ebenfalls dort einquartiert ist. Er ist lieb und aufmerksam und behandelt Corey als einzige normal, so dass es nicht lange dauert bis Corey Gefühle für ihn entwickelt … doch wäre da nicht Adam Hartleys gutaussehende Freundin…

Meinung:

Zu Beginn muss ich erst einmal sagen, dass ich noch nie zuvor ein Buch gelesen habe, in dem der Hauptprotagonist eine Behinderung durch einen Unfall erlitten hat. Ich fand es dementsprechend sehr interessant, wie sich der (studentische) Alltag und vor allem die Gefühlswelt aussehen kann.

Dennoch muss ich leider dazu sagen, dass mir diese Thematik nicht tief genug ging. Es war toll zu lesen, dass Corey stets bemüht war, aus der Situation das Beste zu machen oder etwas Gutes daraus zu sehen, nur ist dieses Potential nicht ganz ausgeschöpft worden. Man hat es zwar alles kennen gelernt, aber eben sehr oberflächlich. Zudem fand ich ebenso die Gedankenwelt der jeweiligen Personen und die Story allgemein recht oberflächlich. Man konnte es somit zwar noch gut und zügig durchlesen, doch verlor es relativ schnell an Spannung. Damit verbunden „plätscherte“ die Geschichte nur noch vor sich her, obwohl es stellenweise immer wieder interessante Situationen gab. Besonders zum Ende hin ist es dann aber gleichmäßg immer besser geworden.

Abschließend muss ich sagen, dass ich froh bin, es gelesen zu haben,und es mir dafür „nur“ ausgeliehen habe. Ich hätte den Kauf sicher für das Geld etwas bereut. Dennoch werde ich den zweiten Teil lesen, da ich gehört habe, er solle besser sein, und andere Charakter in den Vordergrund stellen. Die Story an sich hat echt Potential gehabt, welches die Autorin meiner Meinung nach nicht ganz genutzt hat. Deshalb folgende Bewertung:

Bewertung: 3 / 5

 

Palace of Glass – Die Wächterin

Rezension zu „Palace of Glass – Die Wächterin“

Autor: C. E. Bernhard

Verlag: penhaligon

Preis: 14, 00 Euro

ISBN: 978-3-7645-3195-9

 

Einführung:

Es ist der Auftakt einer fantastasichen Trilogie, welche im Jahr 2054 in London spielt. Unter den Menschen leben welche mit besonderen Gaben – Menschen, die Gedanken anderer durch bloße Berührungen nackter Haut beeinflussen oder gar negativ manipulieren können. Sie werden Magdalenen genannt und werden von dem englischen Königshaus gejagt ud gefoltert – aus Frucht! Deshalb sind alle Menschen soweit zugeknöpft, dass keine bis kaum Hau gezeigt wird – als Schutz, aber auch aus Furcht evtl aufzufallen …

Die Hauptperson namens Rea zeigt deshalb ebenso wenig Haut wie möglich – mit einer Ausnahme. Rea nimmt imemr wieder an illegalen Straßenkämpfen teil, ohne Handschuhe, und besiegt merkwürdigerweise als zierliche Frau ihre Gegener. Dies geht so lange gut bis Sie eines Tages von dem Gehimdienst des englsichen Königshauses Bescuh bekmmt und an den Hof berufen wird . Dort soll die für den Kronprinzen als undercover Bodyguard dienen und ihn schützen – dabei ist sie sein größter Feind, und müsste gegen Ihresgleich angehen …

Meinung:

Dieses Buch war zu Beginn etwas langwierig, so dass man etwas Zeit brauchte, um in die Story zu kommen. Bei mir lag es unteranderem daran, dass zu Beginn vieles erklärt worden ist. Damit meine ich die unterschiedlichen Arten der Magdalenen, de erklärt worden sind und geschichtliche Hintergründe, die den jetzigen Zustand erklären. Dabei suche ich nicht ganz die Schuld bei der Autorin, denn es ist meiner Meinung nach tatsächlich sehr schwierig so eine komplett neue Welt zu Beginn zu erschaffen. Ist man aber dann in der Geschichte drin gewesen, hat sie einen auch nicht mehr los gelassen – sie ist immer besser und spannender geworden. Dabei ist die die Gegenwart in mancher Hinsicht total konträr – so dass sich die Leute enerseits wie im Jahrundert zuvor kleiden, total bieder und zugeknöpft, aber im Gegensatz dazu Tablets und Smartphones benutzen.

Durch den Schreibstil hat man mit der Zeit bestimme Personen so lieb gewonnen, und man ist so drin, dass ich total traurig war, als diese Geschicte – vorerst – vorbei war. Der Schreibstil ist sehr schön und umfassend, so dass man sich perfekt in das zukünftige London hineinversetzt fühlt.

Der Hauptcharakter Rea ist wunderbar beschrieben worden, und man lernt sie super kennen und sieht ihr Entwicklung im Laufe des Buches. Ich fand den „Spagat“ zwischen Kronprinzen beschützen und dabei das Geheimnis eine Magdalena zu sein sehr gut umgesetzt. Und als wäre das nicht schon kompliziert genug, kommt da noch die Liebe ins Spiel … Ebenso die Nebenharaktere haben sich mehr und mehr entwickelt, und mich teilweise sehr überrascht. Es hatte total Spaß gemacht zu lesen und besonders das Ende ist ein schöner Abschluss gewesen, so dass man direkt Lust hatte weiterzulesen….

Das Buch kann ich jedem empfhelen! Es ist eine tolle Geschichte mit einer super Idee, womit die Autorin es schafft eine total neue Welt zu erschaffen – man wird förmlich hinein gesogen, und möchte unbedingt weiterlesen! Allerdings kann ich wegen ders Kritikpunktes zu Beginn keine 5 Punkte geben.

 

Bewertung: 4,5 / 5

 

 

Blackfin Boys – Warmes Blut auf weißem Sand

Rezension zu  „Blackfin Boys – Warmes Blut auf weißem Sand“

Autor:Flynn Todd

Verlag: Blackfin Verlag

Preis: 9,95

ISBN: 978-3-000583094

 

 

Einführung: Die Teenager Toby, Roland und Mark

treiben über vierzig Stunden hilflos und völlig erschöpft auf einer Re

ttungsinsel in den Weiten des Meeres. Wie von Geisterhand gesteuert, landet das schlauchbootartige Gefährt auf einer einsamen Insel. Der dortige Süßwassersee und einige Früchte retten

die Jungs vor dem Hungertod. Als die drei Gestrandeten die tropische Insel erkunden, stoßen sie auf eine entstellte Leiche in einem Ski-Anzug. Mit List und Taktik, aber auch mit Harpune, Messer und Pistole, nehmen sich die Jungs vor, den grauenhaften Dingen auf den Grund zu gehen…

Meinung:

Das Buch ist der Auftakt einer Reihe.  Meiner Meinung nach ist dies dem Autor recht gut gelungen. Der Schreibstil ist gut – nur stellenweise ging es thematisch zu schnell von einem zum anderen. Dadurch empfand ich es so, dass es zwischendruch schnell wieder an Spannungen verloren hat. Außerdem sind die Charaktere recht gut vorgestellt… man lernt die Personen im Laufe der Geschichte immer besser kennen, wobei das ganze relativ oberflächlich bleibt. Da hätte ich mir gerne etwas mehr Tiefe gewünscht. Zudem ist die Sprache der Jungs sehr modern gewesen, was ich persönlich nicht so passend fand. Außerdem empfand ich manche Reaktionen der Jungs nicht so realistisch – ich hatte teilweise Schwerigkeiten mich in die Personen hineinzuversetzen.

Die Story an sich ist recht gut. Es handelt von einer Insel, auf der viele krumm

e Dinge geschehen. Ich finde, dass der Autor hierbei interessante Ideen mit eingebaut hat, wobei es ganz zum Schluss vielleicht etwas zu „abwegig“ geworden ist. Es passieren auch einige Dinge, die meiner Meinung nach etwas härtere Nerven erfordern –  weil es teilweise etwas „ekelig“ für ein Jugendbuch wird. Gerade Zum Ende hat der Autor es geschafft eine Spannung am längeren Stück zu erzeugen. Zusätzlich bekommt man zum Schluss noch einen Einblick auf das zweite Abenteuer ….

Abschließend muss ich sagen, dass der Schreistil an gut ist und die kreativen Ideen gut umgesetzt worden sind. Die Story an sich ist auch gut- nur hat sie mir persönlich nicht so gut gefallen, und die Charakterprofile sind mir nicht genug in die Tiefe gegangen.

Dennoch: Ich empfehle es weiter, an Leute, die gerne Ab

tenteuergeschichten lesen.