Blackfin Boys – Warmes Blut auf weißem Sand

Rezension zu  „Blackfin Boys – Warmes Blut auf weißem Sand“

Autor:Flynn Todd

Verlag: Blackfin Verlag

Preis: 9,95

ISBN: 978-3-000583094

 

 

Einführung: Die Teenager Toby, Roland und Mark

treiben über vierzig Stunden hilflos und völlig erschöpft auf einer Re

ttungsinsel in den Weiten des Meeres. Wie von Geisterhand gesteuert, landet das schlauchbootartige Gefährt auf einer einsamen Insel. Der dortige Süßwassersee und einige Früchte retten

die Jungs vor dem Hungertod. Als die drei Gestrandeten die tropische Insel erkunden, stoßen sie auf eine entstellte Leiche in einem Ski-Anzug. Mit List und Taktik, aber auch mit Harpune, Messer und Pistole, nehmen sich die Jungs vor, den grauenhaften Dingen auf den Grund zu gehen…

Meinung:

Das Buch ist der Auftakt einer Reihe.  Meiner Meinung nach ist dies dem Autor recht gut gelungen. Der Schreibstil ist gut – nur stellenweise ging es thematisch zu schnell von einem zum anderen. Dadurch empfand ich es so, dass es zwischendruch schnell wieder an Spannungen verloren hat. Außerdem sind die Charaktere recht gut vorgestellt… man lernt die Personen im Laufe der Geschichte immer besser kennen, wobei das ganze relativ oberflächlich bleibt. Da hätte ich mir gerne etwas mehr Tiefe gewünscht. Zudem ist die Sprache der Jungs sehr modern gewesen, was ich persönlich nicht so passend fand. Außerdem empfand ich manche Reaktionen der Jungs nicht so realistisch – ich hatte teilweise Schwerigkeiten mich in die Personen hineinzuversetzen.

Die Story an sich ist recht gut. Es handelt von einer Insel, auf der viele krumm

e Dinge geschehen. Ich finde, dass der Autor hierbei interessante Ideen mit eingebaut hat, wobei es ganz zum Schluss vielleicht etwas zu „abwegig“ geworden ist. Es passieren auch einige Dinge, die meiner Meinung nach etwas härtere Nerven erfordern –  weil es teilweise etwas „ekelig“ für ein Jugendbuch wird. Gerade Zum Ende hat der Autor es geschafft eine Spannung am längeren Stück zu erzeugen. Zusätzlich bekommt man zum Schluss noch einen Einblick auf das zweite Abenteuer ….

Abschließend muss ich sagen, dass der Schreistil an gut ist und die kreativen Ideen gut umgesetzt worden sind. Die Story an sich ist auch gut- nur hat sie mir persönlich nicht so gut gefallen, und die Charakterprofile sind mir nicht genug in die Tiefe gegangen.

Dennoch: Ich empfehle es weiter, an Leute, die gerne Ab

tenteuergeschichten lesen.

 

 

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