Das Lied der Krähen

Rezension zu „Das Lied der Krähen“

Titel: Das Lied der Krähen

Autor: Leigh Bardago

Verlag: KNAUR

Seiten: 592

Preis: 16,99 Euro

ISBN: 978-3-426-65443-9

 

Einführung:

Die Geschichte aus „Das Lied der Krähen“ entspringt der High Fantasy und spielt somit in seiner eigenen magischen Welt. Hauptplatz der Handlungen ist zu Beginn die Hafenstadt Ketterdam, welche als wichtige Handelsmetropole, aber auch als Treffpunkt kurioser Gestalten dient.
Einer dieser zwielichtigen Gestalten ist Kaz Brekker, ein gerissener und gefühlskalter Dieb, der die rechte Hand eines Bandenchefs ist.
Als er ein Jobangebot bekommt, das Ihm viel Reichtum verspricht, nimmt er es an. Er kann diesen Job allerdings nicht alleine durchführen. Dafür benötigt er eine Mannschaft – diese besteht aus fünf weiteren Mitgliedern – und sie alle haben zwar dasselbe Ziel, aber alle unterschiedliche Motive. Kaz könnte mit diesem Reichtum endlich seinen verstorbenen Bruder rächen…
Das Problem ist nur: der Job ist äußerst gefährlich. Sie sollen einen Magier aus dem bestgesichersten Gefängnis der Welt befreien. Sind sie sechs der Herausforderung gewachsen, oder werden sie daran kläglich scheitern ….

Meinung:

Ich finde das Buch „Das Lied der Krähen“, welches von Leigh Bardugo geschrieben wurde, echt fantastisch. Es ist eine Geschichte, die einen in seinen Bann zieht. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und schnell zu lesen. Dennoch wird alles detailreich beschrieben, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann.
Interessant fand ich auch den ständigen Wechsel der sechs Protagonisten nach jedem Kapitel. Dadurch hat die Geschichte eine bessere Spannung aus verschiedenen Blickwinkeln und man hat die Personen noch besser mit seinen Gefühlen und Gedanken kennen gelernt. Zudem habe ich durch diesen Wechsel der Protagonisten die Entwicklung der jeweiligen Charaktere sehr gut miterleben können. Es ist wirklich sehr spannend.
Natürlich ist die Geschichte an sich auch schon super spannend: ein gerissener Dieb soll mit seinen fünf Gefährten einen Magier aus dem am besten bewachten Gefängnis befreien! Es erinnert zwar etwas an Ocean eleven, ist aber dennoch sehr einzigartig in seiner Geschichte. Die Gefährten sind nämlich sehr clever und besitzen alle eine oder mehrere besondere Fähigkeit(en), die sie als Team besonders stark mach(en). Außerdem gibt es noch sogenannte Grischa. Das sind Magier, die verschiedene Magien besitzen, und mit einer Droge, dem Jurda Parem, ihre Kraft wesentlich verstärken können.
All das macht es zu einer sehr guten Story und letzlich einem sehr guten Buch. Das einzig negative an Kritik, ist für mich der Einstieg gewesen. Dieser ist mir nämlich durch die vielen Namen, Orte und allgemeinen Begriffe relativ schwer gefallen. Allerdings gewöhnt man sich auch wiederum relativ schnell daran, so dass es immer besser wird, je weiter man liest.

Es ist eine klare Empfehlung an alle, die gerne (high) Fantasy lesen, und gerne in fremde, aufregende Fantasiewelten eintauchen!

Bewertung: 4,5 / 5

 

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