They both die at the end

Rezension zu „They both die at the end“

Autor: Adam Silvera

Verlag: Simon & Schuster Books for Young Readers

Seiten: 384

Preis: 7,89 (Taschenbuch)

ISBN: 978-1-4711-6620-4

Einführung:

Zwei Jungs, Mateo und Rufus, die unterschiedlicher nicht sein könnten, erhalten im Laufe desselben Abends jeweils einen Anruf von dem Death-Cast – sie werden in den näcsten 24 Stunden sterben! Für diese Menschen gibt es eine App: Der letzte Freund. Durch diese App treffen sich die beiden und (er)leben gemeinsam ihren letzten Tag in ihrem Leben miteinander….

Meinung: Was vielleicht auf dem ersten Blick recht langweilig wirken mag, da unteranderem das Ende des Buches bereits im Titel verraten wird, hat die Geschichte mich dennoch sehr gefesselt und mitgerissen. Adam Silvera hat es geschafft, eine realistische Science-Fiction-Welt zu erschaffen, die unserer sehr ähnelt. Deshalb habe ich mir selbst die Frage gestellt: Was würde ich machen, wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte …

Man hat sich sehr schnell an die Protagonisten gewöhnt und diese ins Herz geschlossen. Das hat das Ganze am Ende dann auch noch schwerer gemacht … Der Schreibstil ist sehr schön und relativ leichtes Englisch, würde ich sagen. Ich habe alles verstanden, und habe sonst nie auf englisch gelesen.

Ich finde es besonders gut, dass neben den beiden Geschichten der Hauptcharaktere noch weitere abliefen. Die Geschichten sind alle untereinander verkettet und beeinflussen das Sterben einige Charaktere. Etwas kritisch anzumerken ist, dass es eventuell etwas zu viel geworden ist, und der Beginn vieler Kapitel gleich ist. Zudem gibt es noch eine kleine Love-Story, die meiner Meinung nach hätte etwas mehr ausgearbeitet werden können, oder stattdessen hätte weggelassen werden können. Positiv finde ich die Zitate zwischendurch, die das Leben sehr gut beschreiben

Dennoch ist dieses Buch sehr empfehlenswert – es nimmt einen mit, bringt einen zum Lächeln und Weinen, und lässt einen das eigene Leben sogar reflektieren. Es zeigt, was wichtig im Leben ist, und worauf es ankommt, lässt dabei allerdings noch wichtigen Interpretationsfreiraum. Abschließen möchte ich diesen Text mit folgendem Zitat: „A ship in harbor is safe, but that is not what ships are built for“ – John A. Shedd

Ich gebe dem Buch insgesamt folgende Bewertung:

 

Bewertung: 4,5 / 5

Schreibe einen Kommentar