your name

Rezension zu „your name“

Autor: Makoto Shinkai

Verlag: Egmont

Preis: 15 Euro

 

 

Einführung:

Mitsuha lebt in einem Dorf in den Bergen, sehnt sich aber nach einem aufregenden Leben in der Stadt. So sehr, dass sie eines Nachts sogar beginnt davon zu träumen: Im Schlaf ist sie Taki, ein Junge aus der Metropole Tokio. Als aus dem Traum plötzlich Realität wird und Mitsuha in Takis Körper aufwacht, ist sie vollkommen verwirrt. Wer ist dieser Junge? Was macht sie in seinem Körper? Und vor allem: Wie kann sie das wieder umkehren?
Eine berührende Liebesgeschichte durch Zeit und Raum nimmt ihren Lauf…

Quelle: https://www.egmont-manga.de/buch/your-name-roman/

Meinung: Ich habe erst auf Instagram erfahren, dass es zu dem Film „your name“ einen gleichnamigen Roman gibt. Daraufhin habe ich ihn mir schnell geholt.

Ich finde, dass sich der Roman und der Film sehr gut ergänzen. Ich hatte auf einmal wieder alle Bilder aus dem Film im Kopf, und das Geschehen hatte durch das Buch eine gewisse Tiefe bekommen. Außerdem lässt sich das Buch sehr gut lesen, wenn man sich an den Schreibstil gewöhnt hat. Dieser ist nämlich wirklich etwas gewöhnungsbedürftig, und hatte mich zu Beginn auch etwas irritiert. Das Buch handelt nämlich von zwei Protagonisten, einer weiblichen und einer männlichen Hauptperson. Die Sicht der weiblichen Hauptperson wird linksseitig geschrieben, während die Sicht der männlichen Hauptperson rechtsseitig geschrieben wird. Manchmal werden die Perspektiven beider Protagonisten zusammen auf einer Seite beschrieben. Dadurch hat man das Gefühl bekommen, dass wirklich die Abläufe beider Personen parallel zu einander ablaufen, und sich gegenseitig vielleicht sogar bedingen…? Es war auf jeden Fall sehr interessant so einen Stil zu lesen. Zudem ist alles sehr schön um- und beschrieben, und besitzt hier und dort auch immerwieder etwas (geschlechtsspezifischen) Humor. Das wiederum kennt man aus japanischen Animes, oder Mangas.

Die Story hat mich persönlich sehr mitgerissen, sodass ich am Ende sogar den Tränen recht nahe war – und das ist bei mir eher die Ausnahme… Man muss aber auch sagen, dass die Story wahrscheinlich eher etwas für jemanden ist, der gerne japanische Geschichten mag. Der Autor spielt hierbei mit ständigen Gegensätzen aus Kultur und Moderne, oder Stadt und Land, Mädchen und Junge … und verwendet einige Metaphern, was ich persönlich gerne mag. Es erlaubt Interpretationsfreiraum. Zusätzlich ist in der Story ein großartiger Plot Twist eingebaut, der einen sicher überraschen wird. Mir war dieser wegen des Filmes bekannt, aber ich muss sagen, dass es in dem Roman sehr gut verarbeitet wurde.

Abschließend kann ich nur eine klare Leseempfehlung geben – gerade wenn man japanische Geschichten mag!

Bewertung: 5 / 5

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